Coronavirus Update: Nachrichten zur weltweiten Lage

Großbritannien: Der Kurs der britischen Regierung in Sachen Corona ist für viele nicht nachvollziehbar: Zunächst zögerte London lange mit dem Aufruf, auf Reisen oder soziale Kontakte zu verzichten. Da hatten andere EU-Länder längst reagiert und Ausgangsbeschränkungen eingeführt. Jetzt wollen viele Länder ihre Grenzen wieder öffnen. London dagegen entscheidet: Wer ab dem 8. Juni nach Großbritannien einreist, muss sich 2 Wochen lang isolieren. Zudem werden Rücktrittsforderungen gegen Dominic Cummings laut. Der Berater von Premier Boris Johnson hat sich nicht an den Lockdown gehalten.
Deutschland: Gehäufte Fälle von Corona-Infektionen in Deutschland: In Frankfurt sind nach einem Gottesdienst in einer Baptisten-Gemeinde vor rund zwei Wochen mehr als 40 Infizierte registriert worden. Im niedersächsischen Leer wurden sieben Menschen nach einem Restaurantbesuch positiv getestet, darunter auch der Betreiber. Mindestens 50 Personen befinden sich vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Es besteht der Verdacht, dass die Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten wurden.

Spanien: In Madrid sind tausende Spanier dem Aufruf der rechtspopulistischen Vox-Partei gefolgt, gegen die strengen Corona-Auflagen der Regierung zu demonstrieren. Diese bestehen seit Mitte März und werden nur allmählich gelockert. Spanien ist weltweit mit am schwersten von Covid-19 betroffen. Das Land, das maßgeblich vom Tourismus lebt, will erst ab Juli wieder die Grenzen für Ausländer öffnen. Das kündigte Ministerpräsident Pedro Sanchez am Samstag an.

Studie: Die Malaria-Mittel Chloroquin und Hydroxychloroquin eignen sich wahrscheinlich nicht zur Behandlung von Covid-19. Forscher aus den USA und der Schweiz berichteten, dass die Wirkstoffe im Gegenteil womöglich die Sterblichkeit erhöhen könnten. US-Präsident Donald Trump hatte Chloroquin wiederholt als Wundermittel gepriesen, das auch er selbst gegen Covid-19 einnehme. Die USA sind das Land mit den meisten Infektionen. Mehr als 1,6 Millionen Fälle wurden bislang dort erfasst.
App: Eine deutsche Corona- App sollte es eigentlich schon vor Wochen geben. Sie könnte helfen, die Pandemie einzudämmen. Etliche Staaten sind weiter, aber sie greifen zu massiver technologischer Überwachung, um die Ausbereitung des Virus zu verhindern. Deutschland will es besser machen. Doch es wurde lange gestritten – um die Technik, aber vor allem um den Datenschutz. Jetzt scheint die App auf einem guten Weg zu sein.

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